Gewähltes Thema: Die Kunst des Storytellings in der Innenarchitektur. Hier zeigen wir, wie Sprache Räume prägt, Entscheidungen erleichtert und Gefühle weckt. Abonnieren Sie unseren Newsletter und begleiten Sie uns auf einer erzählerischen Reise durch gestaltete Lebenswelten.

Warum Geschichten Räume verändern

Studien aus der kognitiven Psychologie zeigen, dass Geschichten Erinnerungen verankern und Entscheidungen erleichtern. Wenn ein Raum eine klare Erzählung hat, finden Menschen intuitiv Orientierung, fühlen sich sicherer und erkennen schneller, was wichtig, bedeutungsvoll und wohltuend ist.

Storyboards für Innenräume

Ob „Stadtbibliothek zuhause“ oder „Sommer am See“: Wählen Sie ein Leitmotiv, das zur Biografie passt. Prüfen Sie jedes Möbelstück, jede Farbe, jedes Textil dagegen. Wenn Elemente die Geschichte nicht stützen, gehören sie nicht in die Inszenierung.

Schreiben für alle Sinne

Geruch als Erinnerungsschlüssel

Beschreiben Sie „Zedernholz im Kleiderschrank“ oder „frische Zitrusnoten im Flur“. Düfte wecken Erinnerungen und verankern Nutzung. Verraten Sie in den Kommentaren, welcher Raumduft Ihre Geschichte erzählt, und wir teilen passende Materialideen in unserem nächsten Beitrag.

Akustische Bilder schaffen

Wörter wie „gedämpft“, „samtig“ oder „murmelnd“ übersetzen Akustik in Bilder. Kombinieren Sie Teppiche, Vorhänge und Paneele mit einer Sprache, die Ruhe verspricht. Erstellen Sie eine Playlist für jeden Raum und teilen Sie Ihren Klang der Woche mit der Community.

Haptische Metaphern verwenden

Sagen Sie „Wolle wie Wolken“, „Eiche wie Brotkruste“, „Messing wie Honig“. Solche Vergleiche laden zum Berühren ein. Kundinnen greifen zu Mustern, Entscheidungen werden intuitiv. Abonnieren Sie unsere Wortlisten, um Ihr Materialgespräch noch bildhafter zu führen.

Fallstudie: Ein Altbau erzählt neu

Viele liebgewonnene Stücke, aber kein roter Faden: Bücherstapel, verstreute Reisemitbringsel, ein enger Flur. Entscheidungen stockten, Diskussionen drehten sich im Kreis, weil niemand wusste, welches Gefühl der Raum eigentlich vermitteln sollte.

Fallstudie: Ein Altbau erzählt neu

Wir wählten „Reisebibliothek“ als Leitmotiv. Das Regal wurde zur „Kartenwand“, der Flur zum „Boulevard“, die Ecke am Fenster zur „Lesebrücke“. Diese Worte ordneten Dinge, gaben dem Licht Stationen und führten zu gezielten Material- und Farbentscheidungen.

Ihre drei Protagonisten

Notieren Sie drei Lieblingsobjekte und beschreiben Sie ihre Rollen: „Der alte Stuhl hütet Gespräche“, „die Vase sammelt Jahreszeiten“, „die Lampe bewacht Träume“. Posten Sie Ihren Dreiklang unten und lassen Sie uns gemeinsam mögliche Szenen entwickeln.

Galerie und Hashtag

Fotografieren Sie eine Ecke vor und nach einer sprachlichen Umbenennung und teilen Sie sie mit #Raumerzählung. Wir zeigen ausgewählte Beispiele im Blog. So entsteht eine wachsende Sammlung inspirierender Wörter, Räume und Erfahrungen unserer Community.
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