Gewähltes Thema: Ein Gefühl von Ort schaffen – Storytelling-Techniken für Innenarchitekt:innen. Tauche ein in narrative Strategien, die Räume lesbar machen, Erinnerungen wecken und Identität formen. Abonniere den Blog und teile deine Gedanken, damit wir gemeinsam neue, berührende Raumgeschichten schreiben.

Die narrative Leitidee eines Raumes

Recherchiere lokale Geschichten, Interviewe Nutzer:innen und beobachte Routinen. Ein ehemaliges Druckereigebäude, etwa, kann mit typografischen Strukturen und rauen Oberflächen seine Vergangenheit erzählen. Teile unten deinen Lieblingsort und was ihn unverwechselbar macht.

Die narrative Leitidee eines Raumes

Denke wie ein:e Drehbuchautor:in: Was ist die erste Szene beim Eintreten, wo liegt der Überraschungsmoment, und wie fühlt sich der finale Ruhepunkt an? Skizziere drei Stationen und sammle Feedback in den Kommentaren.

Holz, Stein, Textilien: semantische Ebenen

Eiche erzählt von Wärme und Beständigkeit, Kalkstein von Ruhe, grobe Leinen von Ungeglättetem. In einem Küstenhaus nutzten wir Treibholzleisten, die nach Salz schmeckten – Gäste sagten, sie hörten plötzlich Möwen. Welche Materialmetapher nutzt du?

Patina und Authentizität

Nicht alles muss neu glänzen. Patina kann Vertrauen stiften und Geschichten bewahren. Eine alte Werkbank als Kücheninsel lässt Generationen sprechen. Schreibe uns, welche Gebrauchsspuren du bewusst sichtbar lässt und warum sie Bedeutung haben.

Nachhaltigkeit als Erzählfaden

Zirkuläre Materialien erzählen Verantwortung. Zertifizierte Hölzer, recycelte Fliesen, regionale Handwerkskunst knüpfen Verbindungen. Dokumentiere Herkunft und Reise jedes Materials wie ein Reisetagebuch. Abonniere, um unsere Material-Porträts und Bezugsquellen nicht zu verpassen.

Licht als Dramaturgie

Plane Öffnungen nach Rhythmus, nicht nur Lux. Morgens weiches Streiflicht im Frühstücksbereich, abends goldene Bande am Lesesessel. Ein Klient erzählte, sein Sohn lese heute freiwillig, weil der Abendplatz „wie Sommer“ sei. Teile deine Licht-Rituale!

Licht als Dramaturgie

Setze Grundlicht als ruhigen Erzählboden, Akzentlicht für Figuren, Szenenlicht für Momente. Dimmkurven bestimmen Tempo und Spannung. Poste unten dein Lieblings-3-Licht-Setup und welche Atmosphäre es schreibt.

Farben als Tonart der Geschichte

Lege ein ruhiges Grundklima an, etwa gedämpfte Sand- und Nebeltöne, und setze wenige, klare Akzente für Spannung. In einem Atelier wurde ein einziges Kobaltblau zum Sinnbild der Markenstimme. Welche Akzentfarbe erzählt dich?

Farben als Tonart der Geschichte

Nimm Farbstiche aus dem Umfeld auf: Ziegelrot der Nachbarfassade, Salbeigrün der Bäume, der Himmel im November. So entsteht Zugehörigkeit ohne Klischee. Teile ein Foto deiner Umgebung und die daraus destillierte Palette.

Wegeführung und Raumsequenzen

Gestalte den Eintritt als Prolog: Eine niedrigere Decke, ein Duft, ein taktiles Material beruhigen und fokussieren. Ein Café nutzte eine schmale, duftende Kaffeegalerie als Auftakt – Gäste verlangsamen unwillkürlich. Was ist dein Prologmoment?

Objekte, Erinnerungen und kuratierte Stimmen

Frage jedes Objekt: Welche Geschichte trägst du, wem gibst du Stimme, wie alterst du? In einem Hotel lobby erzählte eine schlichte, reparierte Reisetasche von Ankunft und Aufbruch. Verrate uns ein Objekt, das du nie austauschen würdest.

Objekte, Erinnerungen und kuratierte Stimmen

Arbeite mit lokalen Künstler:innen, Manufakturen, Archiven. Ein handgewebter Teppich mit regionalem Muster verankert das Haus im Quartier. Verlinke deine Lieblingspartner:innen und inspiriere andere Leser:innen zu neuen Kollaborationen.
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